Aktuelles

Museums-Umfrage

Trafo will´s wissen:
Machen Sie mit!

Die Kooperation zwischen Museen und Hochschulen bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für beide Partner. Gerade in praxisorientierten Lehrprojekten öffnet sich ein weiter Raum, der für keine der beteiligten Institutionen ohne den je anderen Partner betretbar wäre.
Der Verbund transferorientierter Lehre Baden-Württemberg hat die Aufgabe akademische und außerakademische Partner in Kontakt zueinander zu bringen. Je mehr wir über die Interessen und Herausforderungen wissen, vor denen mögliche Kooperationspartner stehen, desto besser können wir dieser Aufgabe nachkommen.
Wir würden uns deshalb freuen, wenn Sie sich die Zeit nähmen, den folgenden Fragebogen zu beantworten. Sie werden etwa 5-10 Minuten Zeit dafür benötigen.

 

Den Link zur Umfrage senden wir Ihnen gern per E-Mail. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
Mit herzlichem Dank
Ihr Verbund Trafo


Artikel in DUZ-Online

Heikle Partnerschaften, gute Prozesse

Sibylle Mühleisen, Christina Müller-Naevecke und Albert Kümmel-Schnur berichten in der aktuellen Ausgabe der duz-online von einem Workshop, den der Verbund transferorientertier Lehre (www.trafo-bw.de) mit der Universität Tübingen und der Hochschule Karlsruhe durchgeführt haben. Es ging um die Frage, mit welchen externen Partnern Lehrprojekte gut kooperieren können. Darf man ein Projekt zum Gesundheitszustand der Angestellten eines Rüstungsunternehmens durchführen, wenn die eigene Hochschule über eine Zivilklausel in ihrer Verfassung verfügt? Haben umgekehrt Angestellte von Rüstungsunternehmen weniger Recht auf Kooperation als solche von, sagen wir, Süßwarenherstellern? Können Projekte auch mit schwierigen Partnern nicht gute Lern/Lehrszenarien sein? Oder darf man Studierende erst gar nicht in Situationen bringen, die sich als moralische Zwickmühlen erweisen könnten?


Albert Kümmel-Schnur, Universität Konstanz

Wie hat Corona den Unterricht verändert?

Ein Beitrag über die Fernlernbedinungen in der Pandemie und die Chancen, die daraus entstehen können.

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Kennzeichnung diskussionswürdiger Straßennamen im öffentlichen Raum

Der öffentliche Raum ist stark geprägt durch die Benennungen von Straßen. Straßennamen sind Teil des kollektiven Gedächtnisses, das an so exponierter Stelle auch ein Ort harter politischer Auseinandersetzungen ist. Immer wieder werden Straßen deshalb umbenannt. Während prominente Straßen und eindeutige Benennungen – etwa die im Deutschland des NS sehr verbreiteten Adolf-Hitler-Straßen und -Plätze – schnell auffallen und geändert werden, sind andere Namen, andere Straßen, andere Plätze unauffälliger im Stadtbild. Dennoch sind sie nicht weniger problematisch. In Tübingen wird nach frischen Ideen, auf problematische Straßennamen aufmerksam zu machen gesucht. Dafür hat die Stadt Tübingen einen Gestaltungswettbewerb für Studierende ausgelobt. 750 Euro Preisgeld sind ausgeschrieben. Die genauen Bedingungen entnehmen Sie bitte folgenden Dokument.

Weitere Informationen


Albert Kümmel-Schnur, Universität Konstanz

Wie überlebt ein universitäres Praxisprojekt unter Bedingungen des Wegfalls von Anwesenheit?

Dieses Jahr ist alles ein bisschen anders: Und so hat die Corona-Pandemie auch vor dem Lehrbetrieb an deutschen Hochschulen keinen Halt gemacht und den Präsenzbetrieb zum Erliegen gebracht. Albert Kümmel-Schnur berichtet in diesem Beitrag von seinen Erfahrungen im Umgang mit digitaler Lehre, virtuellen Meetings und den Herausforderungen, die dadurch entstehen.
Kümmel-Schnur, Albert (2020): Transfer sub specie coronae: Wie überlebt ein universitäres Praxisprojekt unter Bedingungen des Wegfalls von Anwesenheit?. In: Zeitarbeit: Aus- und Weiterbildungszeitschrift für die Geschichtswissenschaften 2, S. 26-43.

Link zum Artikel


Albert Kümmel-Schnur, Sibylle Mühleisen, Thomas S. Hoffmeister (Hg.)

Transfer in der Lehre

Zivilgesellschaftliches Engagement als Zumutung oder Chance für die Hochschulen?

AutorenInneninterview:

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Nach wie vor erhält das Thema ›Lehre‹ an deutschen Universitäten nicht die Aufmerksamkeit, die ihm eigentlich gebührt – immerhin ist es ihre sogenannte zweite Mission. Auch in den wissenschaftspolitischen Debatten um Wissenschafts- und Technologietransfer steht die Lehre hinten an. Dieses Buch soll einen Beitrag zur Veränderung leisten. Transfer in der Lehre sollte in Zukunft eine selbstverständliche und systematisch eingeplante Rolle im Alltag deutscher Universitäten einnehmen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Unser Buch zeigt die Vielfalt der Aktivitäten, die unter dem Begriff ›Transfer in der Lehre‹ zusammengefasst sind. Vielfalt ist für uns in diesem Kontext auch eine normative Setzung: Wir glauben, dass es Transferaktivitäten in der Lehre nicht gut bekommt, wenn sie zu stark reglementiert, diszipliniert oder gar zum ideologischen Fahrzeug einzelner Gruppen an den Universitäten werden. Aus diesem Grunde stellen wir nicht nur eine große inhaltlich-methodische Bandbreite vor, sondern ebenso ganz unterschiedliche Modelle der strukturellen Implementierung.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu
Das gesellschaftliche Engagement von Hochschulen und der Transfer von akademischem Wissen sind inzwischen etablierte Forschungsthemen. Die Lehre kommt auch in diesen Untersuchungen kaum vor. Es gibt wenig Erkenntnisse und kaum empiriebasierte Studien zur Durchführung und zum Erfolg transferorientierter Lehre. Mit der Verbindung theoretischer Überlegungen, vielstimmiger Diskussionen und ganz konkreter Fallbeispiele möchten wir einen Beitrag zur Forschung von Transfer-Lehre-Projekten leisten und weitere Forschungen anregen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Wir würden das Buch gern der Hochschulrektorenkonferenz zur intensiven Lektüre und den Organisator_innen des Programms ›Lehre hoch n‹ zum Dank überreichen.

5. Ihr Buch in einem Satz:
Transfer fördert in der Lehre inhaltliche Relevanz, der Erfahrung von Selbstwirksamkeit und der Einübung von Forschung als Lehrinhalt und -methode.

Link zu transcript-Website


Online-Tools für die Lehre

Silke Hell von der Universität Konstanz zeigt uns ihre Anwendung für MIRO und Simpleshow hier